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Fachdidaktische Lehrveranstaltungen - Kurzbeschreibungen


Fachdidaktik_kl


Didaktik des Biologieunterrichts, Vorlesung, 2 SWS, Pflichtveranstaltung

Die Fachdidaktik Biologie beschäftigt sich mit dem Lehren und Lernen von Biologie. In dieser Vorlesung wird sowohl die Didaktik i.e.S. (das “Was“ des Lernens und Unterrichtens), als auch die Methodik (das “Wie“ des Lernens und Unterrichtens) behandelt. Folgende Schwerpunkte werden gelegt: Grundbegriffe (Didaktik, Bildung, Naturwissenschaftliche Grundbildung/Scientific Literacy); Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufen I und II in NRW; Aufgaben und Ziele des Biologieunterrichts; Bereiche, Themen und Gegenstände des Biologieunterrichts; biologiedidaktisches Urteilen und Forschen; Unterrichtsprinzipien (u. a. Didaktische Rekonstruktion); Organisation von Lehr-Lern-Prozessen sowie Konzeption und Gestaltung von biologiebezogenen Lernumgebungen; Fachgemäße Arbeitsweisen (z. B. Betrachten, Beobachten, Untersuchen, Experimentieren); Modelle und Medien (inkl. Neue Medien), Hilfsmittel und Lebewesen im Biologieunterricht; Sprache/Fachsprache und adressatengerechte Kommunikation im Biologieunterricht; Aufgaben; Lernerfolgskontrollen; Außerschulische Lernorte bzw. Unterricht außerhalb des Klassenraums.


Fachgemäße Arbeitsweisen im Biologieunterricht, Übung, 2 SWS, Pflichtveranstaltung

In dieser Veranstaltung im Bachelorstudium werden exemplarisch ausgewählte fachgemäße Arbeitsweisen erprobt und vor dem Hintergrund fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Kenntnisse diskutiert und beurteilt. Einen hohen Stellenwert besitzt dabei das Experiment als Methode der Wahl bei der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung.

Studierende nach LPO 2003, die im Fach Biologie nicht vertiefen, erwerben den im Modul Fachdidaktik erforderlichen Leistungsnachweis, indem sie ein Unterrichtsprojekt konzipieren, durchführen und auswerten (Bericht). Das Unterrichtsprojekt richtet sich adressatenspezifisch an Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen und -stufen („Studierende unterrichten Schülerinnen und Schüler“) oder an Kommilitonen als erwachsene Lerner/innen („Studierende unterrichten Studierende“).

Folgende Angebote stehen zur Auswahl:

  • JuLab, Schülerlabor des Forschungszentrums Jülichs (laufend)
  • Bienenpraktikum (SS)


Fachdidaktisches Seminar mit Unterrichtsübungen, 2 SWS, Pflichtveranstaltung

Dieses Veranstaltungsangebot richtet sich an MEd-Studierende sowie an Studierende nach LPO 2003, die im Rahmen des Moduls Praxisstudien in Biologie nicht vertiefen. Die Unterrichtsübungen finden semesterbegleitend zurzeit an der Viktoriaschule Aachen, an der Gesamtschule Stolberg sowie am Berufskolleg Käthe-Kollwitz-Schule Aachen statt. Sie umfassen eigenen Unterricht sowie Hospitationen in einer Lerngruppe der Sekundarstufe I oder II.


Begleitseminar zum Praxissemester, 2 SWS, Pflichtveranstaltung

Teil des Moduls Fachdidaktik M im MEd-Studium


Fachdidaktisches Seminar „Vielfalt im Biologieunterricht“, 2 SWS, Pflichtveranstaltung

Individualisierung und Binnendifferenzierung gelten als Kernelemente eines inklusionsorientierten Unterrichts.  Im Seminar soll ein Einblick in Möglichkeiten des  Umgangs  mit Heterogenität gegeben werden. Dabei werden allgemeine pädagogische Elemente (geschichtlicher Überblick, Lerntypen, Diversität) kurz im Überblick betrachtet. Den Schwerpunkt des Seminars  bilden fachspezifische Aspekte wie kompetenzorientierte Aufgaben, fachgemäße Arbeitsweisen, sprachsensibler Fachunterricht.  Es werden Praxisbeispiele bearbeitet,  daneben erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Konzepte für eigenes Unterrichtsmaterial zu entwickeln.


Fachdidaktisches, 4-wöchiges Blockpraktikum mit Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

Im Rahmen dieser Veranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit erhalten die Studierenden nach LPO 2003, die im Rahmen des Moduls Praxisstudien Biologie als Vertiefungsfach wählen, einen realistischen Einblick in das "Berufsbild Lehrerin/Lehrer" und den Schulalltag. Sie erwerben hier den im Modul Fachdidaktik erforderlichen Leistungsnachweis. Innerhalb eines Monats wird an der Gesamtschule Stolberg neben Hospitationen ein Unterrichtsprojekt unter Anleitung erarbeitet und anschließend erprobt und ausgewertet (Bericht).


Herstellung von Medien für den Biologieunterricht, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

In diesem Seminar werden Medien für den Biologieunterricht vorgestellt und analysiert im Hinblick auf Verwendbarkeit, Verfügbarkeit, Material und Ertrag. Ein wesentlicher Bestandteil ist die eigene Herstellung von Unterrichtsmaterialien durch die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer nach eigenen Ideen oder nach Vorlagen aus der fachdidaktischen Literatur.


Didaktische Reduktion im Biologieunterricht, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

Auf Grundlage des neuen Kernlehrplans Biologie (SI: Jgst. 5-9) und der Richtlinien Biologie (SII) für NRW sollen in dieser Veranstaltung Unterrichtsgegenstände altersgemäß und Medien gestützt umgesetzt werden. Die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer arbeiten in Gruppen unter Anleitung konkrete Unterrichtseinheiten aus. Es steht die Unterrichtsplanung im Mittelpunkt und die damit verbundene Schwierigkeit, eigenes Fachwissen so zu elementarisieren und neu zu verknüpfen, dass es für Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufe fassbar, verstehbar und erlernbar wird.


"Handwerkszeug" für den Biologieunterricht, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

In diesem Seminar sollen diverse Unterrichtsmethoden diskutiert und im Hinblick auf ihre Verwendbarkeit für den Biologieunterricht analysiert werden. Die Seminarteilnehmerinnen und –teilnehmer bereiten einzelne Methoden an einem unterrichtsrelevanten Beispiel auf und stellen dies im Seminar zur Diskussion. Daneben sollen Möglichkeiten der Leistungsbewertung an konkreten Beispielen erarbeitet und auch die Rolle der Lehrperson im Biologieunterricht diskutiert werden.


Sequenzplanung für den Biologieunterricht der Sekundarstufe II, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

In dieser Veranstaltung werden die Teilnehmenden schrittweise in die Lage versetzt, selbstständig eine Unterrichtssequenz für die Oberstufe zu planen. Sie orientieren sich dabei an den Halbjahresthemen des Lehrplans für die Sekundarstufe II. Die Teilnehmenden üben die Formulierung von Unterrichtsthemen und Zielen in Bezug auf Unterrichtsstunden und Unterrichtsreihen sowie deren sinnvolle Phasierung. Sie planen zunächst eine Einzelstunde und entwickeln dann zu zweit oder in Kleingruppen eine Unterrichtssequenz zu einem selbst gewählten Thema. Die geplanten Unterrichtssequenzen mit den entsprechenden Materialien werden abschließend im Seminar präsentiert und besprochen. Ziel ist es, dass jede/r Teilnehmer/in am Ende des Semesters mehrere Unterrichtssequenzen als "Startkapital" für das Referendariat mit nach Hause nehmen kann.


Konstruktion von Lern- und Testaufgaben für das Fach Biologie, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

Aufgaben können unterschiedliche Funktionen haben: Sie können als Testaufgaben im Rahmen von Lernerfolgskontrollen der Überprüfung des erreichten Lernstandes von Schülerinnen und Schülern dienen. Sie sollen aber darüber hinaus auch als Lernaufgaben zum Einsatz kommen, um die Kompetenzentwicklung von Lernenden zu ermöglichen. Im Seminar werden zunächst bereits vorhandene Lern- und Testaufgaben von den Teilnehmenden erprobt, so dass entsprechende Kriterien für die Aufgabenerstellung abgeleitet werden können. Im weiteren Verlauf entwickeln die Studierenden Aufgaben zum Lernen, die thematisch in die Obligatorik des Curriculums der Sekundarstufen I und II passen. Auf dieser Basis werden dann auch Aufgaben zum Testen für schriftliche Überprüfungen bzw. Klausuren erstellt. Die Aufgaben werden im Seminar durch die Kommilitonen und ggf. auch in der Schule durch Schülerinnen und Schüler bearbeitet. Ein Vergleich der Arbeitsergebnisse mit den jeweils zuvor angefertigten Musterlösungen bzw. Erwartungshorizonten ermöglicht eine Evaluation und ggf. Optimierung der konstruierten Aufgaben.


Experimentieren im Biologieunterricht – kontextbezogen und kompetenzorientiert, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

Da das Experiment die Methode der Wahl bei der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung ist, besitzt es auch im Biologieunterricht einen hohen Stellenwert. In diesem Seminar steht das eigene Experimentieren im Vordergrund. Die Teilnehmenden führen dabei klassische und neue Experimente aus der Literatur durch und überprüfen diese u. a. auf Durchführbarkeit, Aufwand, Ertrag und curriculare Einbettung. Sowohl Demonstrations- als auch Schülerexperimente sind geplant. Besonders in den Blick genommen werden Möglichkeiten der Kontextualisierung sowie die konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen, die durch die jeweiligen Experimente von den Lernenden (weiter)entwickelt werden können. Durch eine Modifikation der erprobten Experimente, insbesondere durch entsprechende Arbeitsaufträge und Aufgabenstellungen, soll eine effiziente Förderung der Experimentierkompetenz von Schülerinnen und Schülern erreicht werden.


Naturkundliche Forschung und Ausstellungen im Biologieunterricht am Beispiel der Käfer (Coleoptera), Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

Die Seminarteilnehmer/innen lernen aktuelle tierökologische Forschungsmethoden am Beispiel der Käfer (Coleoptera), speziell der Laufkäfer (Carabidae) kennen und führen freilandökologische Forschungsmethoden sowie Bestimmungsübungen selbst durch. Auch gibt die Veranstaltung durch Gespräche mit einem Kustos und einer Museumspädagogin am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn Einblicke in  die Museumspädagogik und Forschung an Naturkundemuseen sowie deren mögliche Anwendung im Biologieunterricht. Konkrete Anwendungen für den Biologieunterricht werden in Kleingruppen erarbeitet und außerschulische Möglichkeiten v.a. in der Region vorgestellt.


Außerschulische Lernorte für das Fach Biologie
, Seminar, 2 SWS, Wahlpflichtveranstaltung

Zoo, Museum und Co. bieten vielfältige Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler zu begeistern und Themen spannend zu ergründen. Was kann man an außerschulischen Lernorten lernen? Welche Methoden von Zoo- und Museumspädagogik werden angewandt und wie können diese in den Unterricht eingebunden werden? Welche Anleitung brauchen Schülerinnen und Schüler für einen gezielten Besuch in Ausstellungen, Natur und Zoo? Diese Veranstaltung umfasst Seminartermine und Exkursionen zu außerschulischen Lernorten (z.B. Zoo, Naturkundemuseum, naturkundliche Freilandexkursionen, ggf. Science Museum) und Arbeiten mit Koffer- und Kistenprogrammen (z.B. "Bodenkoffer", "grünes/blaues Klassenzimmer"). Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit Methoden nicht formalen Lernens mit Bezug zur Unterrichtspraxis bzw. Rahmenbedingungen bei der Einbindung in den Schulalltag.